Jubiläumsfeier 40 Jahre Niere Kärnten

Mit diesem Bericht möchte ich mich als Mitglied unseres Vereins, den vielen anerkennenden, lobenden Worten der Ehrengäste und Referenten von Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser angefangen über Univ. Prof. Dr. Ferdinand Mühlbacher, Vertretern anderer Landesgruppen sowie auch aus Slowenien und Südtirol, weiters die Präsidentin und Geschäftsführerin der Selbsthilfe Kärnten, Prim. Dr. Stefan Künstler, und Thomas Jilly von der Dialyse Dr. Jilly, an den Vorstand unter Ing. Gernot Waste anschließen.

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Alle betonten die wichtige und wertvolle Arbeit von Selbsthilfegruppen als Interessen-vertretung der Patienten. Der Vorstand selbst brachte seine Wertschätzung an den Obmann auf launige Weise zum Ausdruck. Ing Gernot Waste und seiner Frau wurde ein Gutschein zu einem Hüttenaufenthalt überreicht.

Die anwesenden Gründungsmitglieder unter ihnen der Gründungsobmann Horst Schuller wurden auf die Bühne gebeten um ihnen kleine Geschenke zu überreichen.

Den Organisatoren war es gelungen ein interessantes, abwechslungsreiches Programm mit ausgezeichneten Referenten wie Frau Prim. Univ.-Prof. Dr. Sabine Horn und dem Psychotherapeuten Dr. Arnold Mettnitzer zusammenzustellen.
Auch die Musikalische Einleitung und Unterhaltung am Vormittag durch das Gesangstrio „Fina Plus“ sowie den Jugendlichen der Tanzschule „Dancepoint“ am Nachmittag war hörens- bzw. sehenswert.
Durch das Programm führte Thomas Jordan. Der Saal war mit sämtlichen Ausgaben der Waschrumpel von Anfang an bis Heute und netten Tischdekorationen geschmückt. Jeder Teilnehmer wurde mit einem Keramikherz als Willkommens- bzw. Erinnerungsgeschenk an die 40 Jahrfeier empfangen.

Nach der Begrüßung durch den Obmann Ing. Gernot Waste und den Grußworten der Ehrengäste gab Ing Waste einen Überblick über die umfangreiche Vereinsarbeit von Anbeginn bis Heute. Zum Schluss des Berichts über 40 Jahre erfolgreiches Wirken zum Wohl der Patienten bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand, bei seiner Gattin, den Mitgliedern, Ärzten und dem Pflegepersonal.

Ein Höhepunkt des Vormittags war das Referat von Dr. Arnold Mettnitzer mit dem Thema „Was uns begeistert, verändert unser Leben“. In gewohnt gekonnter Art und freier Rede nahm dieser die Idee des anwesenden Gründungsobmanns Horst Schuller, vor 40 Jahren eine Selbsthilfegruppe zu gründen zum Ausgangspunkt seiner Ausführungen, welche mit einem gemeinsamen Lied ausklangen.

Vor dem Nachmittagsprogramm wurden die Teilnehmer mit einem ausgezeichneten Mittagsmenü verwöhnt. Aus drei Vorschlägen konnte jeder das ihm entsprechende wählen. Die Bedienung war sehr um das Wohl der Gäste bemüht. So wie das Jugend & Familiengästehaus CAP WÖRTH in jeder Hinsicht ein idealer Tagungsort war. Das Nachmittagsprogramm eröffnete Frau Prim. Univ.-Prof. Dr. Sabine Horn mit ihrem Referat „Selbsthilfe durch Patientenvereine“, in welchem sie die Wichtigkeit von Selbsthilfegruppen als Interessenvertretung der Patienten und Mittler zwischen allen Betroffenen wie Ärzten, Pflegepersonal, Kostenträgern und Politik hervorhob. Frau Mag. Doris Trinkl als Obmann Stv. gab einen Ausblick in die Zukunft. Vor dem gemütlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen erteilte Bischofsvikar Dr. Peter Allmaier nach einem Wortgottesdienst, in Form einer Geschichte, den Teilnehmern den Segen. Nach dem offiziellen Programm wurde die Zeit noch für persönliche Gespräche und Meinungsaustausch genützt.

So war diese Jubiläumsfeier für jeden Teilnehmer ein Geschenk und jeder der nicht dabei war hat einen schönen, informativen, unterhaltsamen, bestens organisierten Tag versäumt. Auch rund um dieses 40 jährige Jubiläum wurde beste Öffentlichkeitsarbeit geleistet. In der Kleinen Zeitung gab es, im Vorfeld der Veranstaltung, einen zweiseitigen Bericht über Nierenerkrankungen, Dialyse und Transplantation. Horst Schuller, dem Gründungsobmann, war die Seite als „Kärntner des Tages“ gewidmet. Der ORF berichtete noch Sonntag abends in „Kärnten Heute“ über die Feier wobei Frau Prim. Dr. Sabine Horn sowie Mag. Doris Trinkl interviewt wurden. So war dieses Fest für die Organisatoren zwar mit viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden aber es wurde auch die Gelegenheit wahrgenommen die Anliegen des Vereins bzw. Probleme der Patienten einer breiten Öffentlichkeit kundzutun.

Zum Schluss bedanke ich mich als eines von ca. 350 Vereinsmitgliedern bei den Verantwortlichen für die viele Mühe der ehrenamtlichen Vereinsarbeit mit der Bitte die erfolgreiche Arbeit auch in Zukunft weiterzuführen. Dazu wünsche ich viel Kraft und freue mich schon aufs nächste Zusammentreffen.

Roland Mihaljevic

 

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