Weihnachtsfeier in Spittal am 03.12.2017

Weihnachtliches Beisammensein beim Gasthaus Brückenwirt.

Schon schreiben wir das Jahr 2018, draußen haben wir Plusgrade und man hat irgendwie das Gefühl, als werden bald die ersten Frühlingsboten aus der Erde schießen.

Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, wie schnell die Zeit verfliegt, denn nicht lange her, da schwebte ich noch mittendrin in der schönen Weihnachtszeit. Und in diese Zeit werde ich mich jetzt noch mal liebend gerne zurückversetzen. 

An diesem Tag fand unsere Spittaler Weihnachtsfeier im Gasthaus Brückenwirt statt, zu der diesmal Horst Schuller und ich fuhren. Die anderen Vorstandskollegen teilten sich an diesem Tag auf die Weihnachtsfeiern in Wolfsberg und Villach auf. Für mich war es die erste Feier beim Brückenwirt und schon vom ersten Moment an fühlte ich mich dort wohl. Für Horst Schuller war es nicht Neuland, er war schon des Öfteren dabei. Von dieser Feier habe ich schon viel Positives gehört, umso mehr freute ich mich auf diesen Nachmittag, ich war gespannt. Als wir in den Saal reinkamen, war ich über die große Teilnehmerzahl und über die Anwesenheit der vielen Dialyseschwestern erstaunt. Das war ein sehr freudiger Anblick, da sie ihre Freizeit dieser Weihnachtsfeier widmeten. Was mir sofort auffiel, war diese Herzlichkeit und Fröhlichkeit, die sie ausstrahlten und an all den Teilnehmern weitergaben.

Horst und ich mischten uns unter die Anwesenden, doch zuvor überreichten wir an jede Person unser diesjähriges, selbstgemachtes Weihnachtspräsent. Stationsschwester Edeltraud sowie Horst Schuller begrüßten die Gäste, wünschten allen eine schöne Feier und bedankten sich, dass so viele dieser Einladung folgten. Wir wurden mit einem ausgezeichneten Essen verwöhnt, das uns von einem sehr netten Personal serviert wurde. Das Angebot „eine halbe Portion“ vom Essen zu wählen, fand nicht nur ich toll, mehrere wählten diese Variante und es reichte absolut. Worüber ich immer wieder staune, ist der sehr günstige Menüpreis, den wir von der Wirtin bekommen. In der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit! „Herzlichen Dank dafür!“

Bald darauf kam Thomas Krabert zum Einsatz, der sich bereit erklärt hatte, diese Weihnachtsfeier musikalisch zu unterstützen. Auch ihm gebührt ein großes Dankeschön! Auf seinem Keyboard und mit Gesang begleitete er unsere Feier mit weihnachtlichen Liedern, die später einen Übergang in die moderne Schlagerwelt fanden. Stationsschwester Edeltraud sowie Herr Eberhard Grobosch, der ein „Karl Heinrich Waggerl“ Gedicht vortrug, gaben der Feier zusätzlich ein adventliches Flair.

Der Größte unter ihnen war aber der Kleinste – Jakob!  Mit einer Sicherheit und so natürlich wie ein Kind es nur kann, trug er sein Nikolausgedicht vor. Wohlverdient erntete er dafür großen Applaus!

Während sich unsere Mitglieder und Gäste prächtig mit Verwandten, Freunden und den Dialyseschwestern unterhielten, lauschte ich im Hintergrund ein Lied von Howard Carpendale. Im selben Moment stand Jakob hinter mir, streckte mir sein kleines Händchen entgegen, um sich zu verabschieden. Aber nicht nur bei mir, er ging die ganze Runde im Saal und verabschiedete sich bei jedem einzelnen Gast, ich war ganz beeindruckt.

Man hätte noch länger inmitten dieser netten Gesellschaft verweilen können, aber Horst und ich mussten leider die Heimfahrt antreten. Das engagierte Team der Dialysestation verabschiedete sich von uns und bedankte sich herzlich für unser Kommen.

Mir bleibt nur eines zu sagen, es war eine sehr schöne und persönliche Weihnachtsfeier, ich war froh, dabei gewesen zu sein…

Susanne Murnig

 

 

 

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