Hobby, Sylvia Amtmann, Mai 2016

Man sollte nicht nach dem Schönsten und Höchsten streben sondern sich jeden Tag bewusst auf’s Leben einlassen und sich an den kleinsten Dingen erfreuen. Mein Name ist Sylvia Amtmann, bin 51. Jahre alt und wohne in Steuerberg bei Feldkirchen.

1996 bekam ich nach 3.Jahren Dialyse meine 1. NIERE TRANSPLANTIERT.

Da es sich bei mir um eine Dringlichkeitsniere handelte, ging es mir damit nicht sehr gut und ich hatte nach 4.Jahren eine Abstoßung. Nach 6.5 Jahren weiterer Dialyse bekam ich am 31.7.2007 meine 2. Niere und damit geht es mir heute sehr gut.

Aber mir liegt es nicht lange Reden zu schwingen, Ich bin ganz einfach gestrickt. Ich liebe die Natur, den blauen Himmel-Sonnenschein. Was ich gar nicht mag, sind Menschen die ständig nörgeln, unzuverlässig oder unpünktlich sind.

Da ich eine große Tierliebhaberin bin, darf ich 5. Fellnasen (KATZEN) mein Eigen nennen. Es bedeutet schon viel Verantwortung, Liebe und Zuwendung und vor allem Zeit. Sie sind treue Gesellen die mir auch Trost spenden, wenn es mir mal nicht so gut geht.

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Ein besonderes Hobby von mir ist das Angeln. Die perfekte Freizeitgestaltung für mich und meinen Lebensgefährten. Ruhig im Schatten eines Baumes sitzen, den Blick auf das Wasser gerichtet und warten bis ein Fisch anbeißt. Man ist beim Fischen voll und ganz mit der Natur verbunden. Hier kann man fernab vom Trubel abschalten und entspannen.

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Aber auch der Kontakt zu meinen Freunden ist mir sehr wichtig. Wann immer es sich einrichten lässt treffe ich mich mit meinen FREUNDINNEN auf einen gemütlichen Plausch. Natürlich gibt es auch Tage da geht es einem nicht so gut und man hat das Gefühl man schafft nichts mehr.

Deshalb möchte ich meinen tiefsten Dank meinem Lebensgefährten Hubert ausdrücken der stets an meiner Seite war und meine beiden Schwestern Corinna und Elisabeth die mich in dieser Zeit unterstützt und begleitet haben.

Ein „Danke“ auch an das ÄRTZETEAM und die Schwestern der Nierenambulanz.

Ich habe mittlerweile gelernt- nicht mehr so viel über meine Krankheit nachzudenken- und das Leben einfach zu genießen.

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